Diese Seite ist noch in Arbeit. Es gibt noch viel hinzuzufügen. Wer Bilder, Flyer, Videos oder irgendwelche Souvenirs der Gauḍīya-Geschichte hat, möge uns bitte kontaktieren. Wir werden sie gerne hier veröffentlichen
Die Geschichte des
Gauḍīya-Vaiṣṇavismus in Östereich

Vāmana Dāsa
(Walther Eidlitz)
1980
1978
1982
1984
1974
Ein bisschen inoffiziell, da er nicht in Österreich praktiziert und gewirkt hat, aber dennoch erwähnenswert ist Walther Eidlitz (Vāmana Dāsa) 1892–1976. Er ist der erste österreichische Gauḍīya-Vaiṣṇava, wurde 1892 in Wien geboren und war Schriftsteller von Romanen, Theaterstücken und Reiseberichten. 1938 reiste Eidlitz aus religiösen und philosophischen Gründen 1938 nach Indien. Während seiner Internierung in einem britischen Lager im Zweiten Weltkrieg begegnete er Sadānanda Dāsa, einem deutschen Schüler Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ṭhākuras – und dieser Begegnung verdankt er seine Einweihung in den Gauḍīya-Vaiṣṇavismus. Seine formelle Dīkṣā-Einweihung erhielt er von Bhakti Hridaya Bana Gosvāmī. 1946 übersiedelte er nach Schweden, wo er bis zu seinem Tod 1976 lebte.
Mit seinem schriftstellerischen Talent und den Segnungen seiner Gurus verfasste er einige Bücher über die Philosophie und Praxis der Gaudiya-Vaishnavas. "Die indische Gottesliebe" gibt's hier auch im Onlineshop.

Svāmī Sadānda
(Prof. Ernst Georg Schultze)
Kṛṣṇa Dāsa Prabhu nimmt Einweihung von Śrīla Rādhā-Govinda Dāsa Bābājī
Er ist der erste Gauḍīya-Vaiṣṇava, der in Österreich praktizierte. 1974 reiste er nach Vṛndāvana und traf dort den siddha-puruṣa Śrīla Rādhā-Govinda Dāsa Bābājī – ein Prinz, der als Junge nach Vṛndāvana kam und es nie wieder verlassen hat.
Kṛṣṇa Dāsa erhielt die formelle und spirituelle Einweihung von ihm und kehrte danach nach Österreich zurück. Dort nahm er selbst fünf Schüler an, unter anderem auch den in den 1980er Jahren bekannten Musiker Gandalf.

ISKCON eröffnet den ersten Tempel in Langenzersdorf bei Wien.

Śrīpad Bhakti Sādhaka Muni Mahāraja
Zum ersten Mal wird ein Bhakti-Yoga-Ashram in Österreich eröffnet. Und schon bevor der Tempel eröffnet wurde, bevor die Vaiṣṇavas aus Deutschland mit dem Auto angekommen sind, hat bereits der erste Bhakta, der sich in Österreich Mahāprabhs Mission anschließen wird, vor der Tür gewartet. Sein Name war – damals – Karl Schmid. Später wird er als Kṛṣṇa Sūrya Dāsa, dann als Kṛṣṇa Dāsa und schließlich als Śrīpad Bhakti Sādhaka Muni Mahāraja maßgeblich an der Verbreitung des Gauḍīya-Vaiṣṇavismus in Östereich beteiligt sein.

Haaderstraße 28, 2103 Langenzersdorf

Privates Hausprogramm 1978
Der Tempel übersiedelt in die Lerchenfelderstraße 17, 1070 Wien
Der Tempel übersiedelt in die Kirchengasse 40, 1070 Wien
Der Tempel übersiedelt in den erste Bezirk: Am Lugeck 1–2, 1010 Wien
Die Vaiṣṇavas im Tempelraum Am Lugeck

Kṛṣṇa Dāsa Prabhu mit einem seiner – später sehr bekannten – Gottbruder, Śrīpāda Bhakti Vedanta Sādhu Mahārāja in Niederösterreich, irgendwann in 2000er Jahren.
Śrīla Rādhā-Govinda Dāsa Bābājī



1987
Der Tempel übersiedelt in die Liechtesteinstraße 23/11, 1090 Wien
1988
1996
1993
1998
Der Tempel übersiedelt in die Rosenackerstraße 26, 1170 Wien
Govindas Kulturtreff in der Lindengasse 2a, 1070 Wien eröffnet
Śrīpad Bhakti Cakora Narasiṁha Mahāraja wird ein Vollzeit-Mitglied des Tempels und ist voll dabei, das Govinda aufzubauen.
Der Tempel übersiedelt nach Gutenstein
Śrīpad Bhakti Sādhaka Muni Mahāraja (Kṛṣṇa Sūrya Dāsa) beginnt in Österreich zu predigen
1999
Die Installation Śrī Śrī Rādhā-Govindas



Ekstatischer Kīrtana im Tempelraum.

Śrīmatī Śyāmarāṇī Devī Dāsī in der Rosenackerstraße. Das war für viele ein ungewohnter Anblick, erstmals eine Frau auf dem vyāsāsana sitzen und predigen zu sehen.
1998 war für die Gauḍīya-Vaiṣṇavas anfangs eine große Prüfung: der ISKCON-GBC für Österreich, Deutschland und Schweiz hat seine Position als Guru zurückgelegt und das hat viele Praktizierende verwirrt. Doch im Sommer 1998 kam Nitya-Līlā-Praviṣṭa Oṁ Viṣṇupāda 108 Śrī Śrīmad Bhakti Vaibhava Purī Gosvāmī Mahārāja zum ersten Mal nach Österreich und Ende des Jahres sandte er Śrīpad Bhakti Sādhaka Muni Mahāraja, der eigentlich den Rest seines Lebens in Indien verbringen wollte, wieder nach Österreich. Gemeinsam mit Śrīpad Bhakti Cakora Narasiṁha Mahāraja fanden sie eine ehemalige Boutique in der Koppstraße in Wien und begannen sie in einen Tempel des Höchsten Herrn umzuwandeln.

Śrī Śrīmad Bhakti Ballabha Tītha Gosvāmī Mahārāja mit Schülern in der Koppstraße 1999
Die Vaiṣṇavas am Jazzfest in Wiesen, Burgenland
Śrla Gour Govinda Svāmī – ein löwengleicher Prediger; 1993 in der Rosenackerstraße.
2000
Die Sri Krishna Chaitanya Mission eröffnet den Bhakti-Yoga-Ashram in der Koppstraße, 1160 Wien
Śrī Śrī Rādhā-Govinda-Gauḍīya-Maṭha übersiedelt in die Wienerbergstraße, 1120 Wien
2001
Śrīpāda Bhakti Sādhaka Muni Mahārāja wird der erste österreichische sannyāsī
2003
Śrīla Gurudeva eröffnet einen Tempel in Hall in Tirol
2004




Śrī Śrīmad Bhakti Vaibhava Purī Gosvāmī Mahārāja, ein Schüler Śrīla Bhaktisiddhānta Sarasvatī Ṭhākura Prabhupādas
Durch die Segnungen Nitya-Līlā-Praviṣṭa Oṁ Viṣṇupāda 108 Śrī Śrīmad Bhakti Vaibhava Purī Gosvāmī Mahārājas eröffnet Śrīpad Bhakti Sādhaka Muni Mahāraja gemeinsam mit Śrīpad Bhakti Cakora Narasiṁha Mahāraja den Tempel.
Am 4. Juni 2000 wurden Śrī Śrī Gaurāṅga Rādhā-Govinda von Oṁ Viṣṇupāda 108 Śrī Śrīmad Bhakti Vaibhava Purī Gosvāmī Mahārāja in der Koppstraße installiert. Nach der Installation sagte Śrīla Gurudeva, dass die Installation erst dann komplett sein wird, wenn der Herr in Seinem eigenen Eigentum residieren werde.